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Werra-Meißner-Kreis

  • Gemeinsames Klimaschutz und Energiekonzept von Kreis und Kommunen
     
    Der Endbericht Zwischenbericht zum Integrierten Klimaschutzkonzept des Kreises und der Kommen liegt vor (Stand: 04/2012)

    Download


  • Werra-Meißner-Kreis und Kommunen lassen gemeinsames Klimaschutzkonzept erstellen. 

  • Ein jährlicher Umweltschutzpreis wird ausgelobt.

  • Klimaneutrale Briefversendungen mit "GoGreen" als Partner der Deutschen Post

  • Kreishaus in Witzenhausen erhält neue Heizungsanlage (200kW). Daneben sind auch Anlagen in der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode (500 kW), in der Berufs- und Johannisbergschule in Witzenhausen (500 kW) undin der Rhenanusschule in Bad Sooden Allendorf (380 kW) installiert.

    Geplante Holzheizanlage: Berufliche Schulen, Oberstfuengymnasium in Eschwege

  • Das Eigenbetrieb Gebäudemanagement nimmt seit 1999 die Hauptaufgabe wahr, eine Senkung des Energieverbrauchs in den kreiseigenen Gebäuden (Schulen, Verwaltungsgebäuden) zu erreichen.
    Ziel ist hierbei, die Verbrauchskosten für Energie und Wasser nachhaltig zu senken und somit die Umwelt zu entlasten.

    Wichtige Maßnahmen:
  • die Schulung der Hausmeister und die technische Überholung der bestehenden Anlagen
  • Installation von computergestützten Heizungsregelungen in den größeren Schulen
  • Optimierung der nächtlichen Absenkphasen
  • Konsquente Umsetzung des Einbaus von Energiesparlampen und Leuchten mit optimiertem Wirkungsgrad.

    2007 wurde der Beschluss im Kreistag gefasst, dass bei Sanierungsbedarf und Wirtschaftlichkeit im Werra-Meißner-Kreis moderne Holzheizungen präferiert werden. Es wurden schon verschiedene Anlagen in Betrieb genommen. 

  • Broschüre: Planen und Bauen im Werra-Meißner-Kreis

    Hier finden Sie wichtige Informationen und Adressen rund ums Bauen und Sanieren.

    Broschüre

  • Photovoltaikanlagen, thermische Solaranlagen und Holzanlagen auf und in kreiseigenen Gebäuden und die damit erreichte CO2 Einsparungen und erzeugten Kilowattstunden:

    Installierte Anlagen 11_2011
    (Quelle: Eigenbetrieb Gebäudemanagement WMK  und WR, 23.11.2011)

  • Bio Regio Holz:
    Nachdem der Landkreis Kassel und der WMK als Folgeregion BioRegio Holz „Meißner-Kaufunger Wald“ 2007 von HMULV ausgewählt wurden, können bereits deutliche Erfolge zum vermehrten Einsatz des Brennstoffs Holz gemeldet werden. 22 Anlagen wurden in zwei Jahr in Betrieb genommen, davon beispielhafte Anlagen mit Nahwärmeleitungen zu Nachbarn und Stallgebäude von mehreren Landwirten. In der Projektlaufzeit konnten mehrere Schulgebäude mit Hackschitzelheizungen versehen werden.
    Es liegt ein Kreistagsbeschluss vor, dass immer wenn die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen ist, Holzheizungen bei Sanierung und Neubau zu präferieren sind. Neben Schulen wurden eine Kirche und ein Rathaus umgerüstet. Bei Pflegeheimen kann bereits von einem Trend zur Holzheizung gesprochen werden.

    Projektbericht Bio Regio Holz:  Download

  • Der WMK ist Partner bei KLIMZUG Nordhessen

  • Biomassepotentialstudie Hessen:
    Nach dieser Studie von 2005 verfügt der Werra-Meißner-Kreis als ländlich geprägte Region (Anteil  44 % landwirtschaftlicher und 42 % forstwirtschaftlicher Fläche) über ein Bioenergiepotential von 651.600 MWh/Jahr, das bis zu 44 % des Endenergieverbrauchs (ohne Verkehrssektor) im privaten und gewerblichen Bereich abdecken könnte. Derzeit werden knapp 7 % des Endenergiebedarfs aus Erneuerbaren Energien gedeckt.

  • Bioenenergieoffensive:
    Auf die Biomassepotentialstudie aufbauend wurde mit der Bioenergieoffensive, die vom WMK un der WFG in Auftrag gegeben wurde, geprüft, welche Einsatzmöglichkeiten von Biomasse in Unternehmen möglich und welche Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten sind.

    Mit dem Masterplan wurden zugleich weitere Entwicklungsschwerpunkte zur Biomasse im WMK betrachtet. Handlungsempfehlungen daraus waren:

    - Erstellung eines Reststoffkatasters (in Auftrag gegeben)
    - energetische Verwertung des Aufwuchses von Naturschutzflächen 
      (in Auftrag gegeben)
    - Fortführung der Gewerbeberatung

  • Biogaswettbewerb:
    Im Jahr 2006 wurde im WMK ein Biogaswettbewerb durchgeführt. Von den 16 Städten und Gemeinden des WMK haben 10 Städte und Gemeinden Interesse bekundet und gute Konzepte für die Errichtung von Biogasanlagen mit Wärmenutzung vorgelegt.

    Als Ergebnis des Wettbewerbs haben die vier besten Standortvorschläge eine Vorplanung durch das begleitende Ingenieurbüro, durch den Kreis finanziert, erhalten. Dies waren Wanfried, Eschwege, Witzenhausen und Sontra.

  • Verstromung von Deponiegas:
    Seit Sommer 1995 wird das in der Deponie bei Weidenhausen entstehende zum größten Teil aus Methan bestehende Gas einem BHKW zugeführt. Der installierte Magergemisch – Otto-Motor produziert in der Stunde bis zu 490 kW (Energie) und 700 kW (Wärme). Die erzeugte Energie wird sowohl für den Betrieb der Sickerwasserreinigungsanlage als auch für die Versorgung des Betriebsgebäudes genutzt. Der Überschuss wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Ein Teil der thermischen Energie heizt die Sickerwasserreinigungsanlage und dient damit zur Trocknung des Sickerwasserkonzentrates. 
    Durch das BHKW wird jährlich 100.000 Liter Heizöl und durchschnittlich ca. 3.334.000 kWh Strom eingespart. Damit werden insgesamt jährlich 2.600 Tonnen Co² eingespart. Das BHKW erzeugt den gesamten Strombedarf aller 42 Schulen im Werra-Meißner-Kreis. 
    Das Deponiegas wird somit einer sinnvollen und umweltschonenden Nutzung zugeführt. Vor Errichtung des BHKW `s wurde das Deponiegas lediglich bei 1200 Grad in einer Hochtemperaturfackel verbrannt.