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Holzige Biomasse

Modellvorhaben „Holzige Biomasse“

Energie vor der Tür

Im Hinblick auf den Klimaschutz ist Holz ein Kohlendioxid - neutraler Energieträger. Außerdem liegt die Wertschöpfung in der Region Nordhessen. Holz schafft Arbeitsplätze vor Ort. Kurze Transporte minimieren die Umweltbelastung. Holz ist eine lagerfähige Energiequelle mit regionaler und nachhaltiger Verfügbarkeit.

Die traditionelle Form des Heizens ist die mit Scheitholz. Der Raummeter sommertrockenes Buchenholz hat einen Heizwert von 1.875 kWh. Dies entspricht einem Heizäquivalent von 187 l.

In dem durch das hessische Umweltministerium (HMUKLV) geförderten Modellvorhaben „Mobilisierung, Aufbereitung und Verwertung holziger Biomassen“ sollen bislang nicht genutzte holzige Reststoffe gesammelt und für eine Nutzung als Brennstoff aufbereitet werden. Hierzu zählen vor allem:

  • Baum- und Strauchschnitt (holziges Grüngut), aus Privathaushalten, von kommunalen Pflegearbeiten und von Gewerbebetrieben (GaLaBau)
  • Landschaftspflegeholz(z.B. von Hecken, Fließgewässern, Streuobstwiesen oder Verkehrswegen)

Für die Sammlung des holzigen Grünguts soll ein bereits entwickeltes Konzept, das auf einer Infrastruktur mit dezentralen Grüngutsammelplätzen ( 1 pro Kommune) und zentralen Aufbereitungsplätzen (2-3 im Landkreis) beruht, umgesetzt werden. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Werra-Meißner-Kreis. Die Mobilisierung des Landschaftspflegeholzes wird über einen Landschaftsholz-Manager koordiniert, der EDV-gestützt die zu pflegenden Landschaftselemente erfasst, die entsprechenden Pflegemaßnahmen auswählt und deren Durchführung organisiert. Aus den unterschiedlichen holzigen Biomassen werden durch entsprechende Aufbereitung Hackschnitzel und Schreddergut hergestellt. Die Hackschnitzel können in bereits bestehenden Heizanlagen des WMK verwertet werden. Das Schreddergut wird zunächst in Biomasseheizkraftwerken in benachbarten Regionen verbrannt. Ziel ist jedoch auch hier eine Verwertung im WMK. Das abgesiebte Feinmaterial wird kompostiert und in der Landwirtschaft als Bodenverbesserer verwertet. Weitere Informationen können dem Projektflyer sowie dem Erklärfilm entnommen werden:

Holzige Biomasse

Ansprechpartner/inKontaktdatenAnschrift
Frau
Gabriele Maxisch
7.5 Abfallwirtschaft und Klimaschutz
Telefon: 05651 302 - 4751
Telefax: 05651 302 - 4799
E-Mail: Gabriele.Maxisch@Werra-Meissner-Kreis.de
Honer Straße 49, 37269 Eschwege-Oberhone
Raum 102